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Pressebericht von Jan O. Deiters, 2001

Grävenwiesbach.
Talent? Fußballbegeistert? Spaß am Mannschaftssport? Die Tricks und Kniffe der Profis kennen lernen? Dann ist ein Besuch der Fußballschule von Atze Rompel Pflicht. In den Ferien findet in der Jugendherberge Grävenwiesbach das Camp dieser Fußballschule statt.
Mehrere Gruppen mit 65 bis 70 Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahre trainieren hier Theorie und Praxis des Fußballspiels.
“Vor vier Jahren haben wir damit begonnen”, erzählt Ex-Profi Atze Rompel die Entwicklung der Schule, die mit zwei Camps im Jahr begonnen hatte und im kommenden Jahr sogar eine Tagesschule eröffnen wird. Ziel ist nicht unbedingt die Champions-League, sondern das Vermitteln von solidem Fußball-Know-how. Besonders spannend ist die Zusammensetzung der Camp-Schüler. “Aus ganz Europa” kommen unsere Teilnehmer, erläutert Rompel stolz,
der mit seinem Engagement über Fußball hinaus auch Gruppenerlebnisse vermitteln will und durch den Sport Selbstbewusstsein vermittelt. Neben europäischen Ländern sind auch Spieler aus Japan, Indonesien oder Südafrika vertreten. “Da bilden sich auch Freundschaften, die über die Zeit im Camp hinaus gepflegt werden”.

“Einen Volltreffer haben wir mit der Jugendherberge gelandet”, lobt er die Herbergseltern. “Die Bedingungen hier sind ideal und machen das Schulungsangebot perfekt”. Fußball ist daher auch nicht alles in den ein- bis zweiwöchigen Camps. “Grillabend, Nachtwanderung, Besuch beim Imker und ein Tagesausflug zum Training der Frankfurter Eintracht gehören ebenso zum Programm”. Dazu gibt es theoretischen Unterricht, Fragen der Ernährung werden genauso behandelt wie der Umgang der Spieler untereinander. “Talente fördern ist ebenso wichtig”, bekräftigt Rompel seine Philosophie. Dennoch: “Man sollte es nicht zu
früh angehen und auch die Entwicklungsschritte des Kindes angemessen berücksichtigen”.

Auch die anderen Aspekte des Lebens sollten weiterhin ihren Platz haben. “Wir konnten mittlerweile etwa 20 Spieler zum jeweils nächstgrößeren Verein vermitteln”.
Grund für den Erfolg sind nicht zuletzt die ausgebildeten jungen Trainer, die mit der Jugend umzugehen verstehen und auch eine gewisse Vorbildfunktion haben. Der nächste Schritt für Atze Rompel besteht darin, Sponsoren und Kooperationspartner zu
finden .”Wir wollen unsere Qualität steigern, ohne die Kosten für die Schüler zu erhöhen”, erläutert er sein Konzept. Gleichzeitig bietet das fußballerische Umfeld und das Qualitätsniveau der Schule durchaus Ansatzpunkte für unterschiedliche Firmen, die sich unter sozialen und sportlichen Gesichtspunkten engagieren möchten. Wer mehr über die Fußballschule erfahren oder an einem Camp teilnehmen möchte,
bekommt Infos unter Tel.:069 / 34 82 63 18.
Auch ein Besuch im Trainingslager der Jugendherberge lohnt sich.


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